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We proudly present: Alexander Geppart

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Alexander Geppart


Unter „We proudly present“ möchten wir euch die Autor:innen unserer neuen Rubrik <code> IT vorstellen. Unsere klugen Köpfe teilen in dieser Rubrik gerne ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit euch. Alexander Geppart hat einen spannenden Artikel zur „ABAP Debugger Erweiterung“ und zur Testbeschleunigung geschrieben!

 

Damit ihr euch einen ersten Eindruck der Menschen verschaffen könnte, die euch in Zukunft nützliche Tipps und Tricks rund ums Entwickeln und Programmieren mit auf den Weg geben, stellen wir euch heute Alexander Geppart, SAP Solution Architect der objective partner AG, vor:

 

Hallo Alex, wie lange arbeitest du bereits in der IT?

 

Angefangen habe ich mit Java, das bei uns damals am Gymnasium gelehrt wurde. Danach kam ein duales Studium in Wirtschaftsinformatik bei der SAP AG im September 2006. Nach dem Studium ging es für mich 2009 direkt in die Beratung bei der objective parter AG.

 

Wo liegen deine Kernkompetenzen?

 

Meine Kernkompetenzen liegen in der SAP proprietären Programmiersprache ABAP. Dort fühle ich mich am meisten im SAP ERP wohl, habe auch einige Erfahrung im SAP CRM Umfeld gesammelt. Weiterhin beschäftige ich mich sehr gern mit ODATA und der HTML5 Entwicklung im SAP Umfeld.

 

Welche Themen sind zukünftig besonders interessant für dich?

 

Für mich sind die Themen der Agilität in der ABAP Entwicklung von besonderem Interesse. Außerhalb der SAP ABAP Welt ist in den letzten Jahren sehr viel in den Infrastrukturen um andere Programmiersprachen wie Java, JavaScript etc. passiert. Ich hoffe, dass SAP hier im ABAP Umfeld aufholen kann und uns moderne Möglichkeiten für Prozesse wie Continuous Delivery bieten kann.

 

Du hast dich schon sehr früh auf ABAP fokussiert, wieso?

 

Ich wurde damals von ABAP durch sehr gute Mentor:innen bei SAP „angesteckt“. Die Begeisterung für diese Sprache versuche ich an meine Kollegen weiterzugeben. Kommend aus der JAVA Welt merkt man sofort, dass ABAP anders ist. Ein sehr angenehmer Aspekt ist für mich zum Beispiel die Verwendung von internen Tabellen. Man kann sich sehr schnell auf das Business Coding konzentrieren ohne von Objekt relationalem Mapping „abgelenkt“ zu werden. Wobei ABAP so flexibel ist und auch dieses bietet.

 

Welche Bedeutung hat das Testmanagement in der SAP-Welt?

 

Meiner Meinung nach ist Testmanagement ein sehr wichtiges Thema, denn nur ein gut aufgesetztes, kontinuierliches Testmanagement erlaubt es Änderungen in der Software mit kalkulierbarem Risiko zeitnah umzusetzen und Transparenz in Bezug auf die Coding-Qualität zu schaffen.

 

Was wird dabei in der Praxis besonders gut gemacht und was nicht so gut?

 

Oft sehe ich in der Praxis gut aufgestellte Testmanagement Teams. Diese starten mit ihren Tests nach der Fertigstellung der Änderung und Freigabe durch eine/n Entwickler:in. Meiner Meinung nach, ist es aber wichtig bereits den eigentlichen Entwickler:innen in die Pflicht zu nehmen Coding–Qualität kontinuierlich im Projekt nachzuweisen. Dazu gibt es das ABAP Unit Testframework bereits seit einigen Jahren. Leider bin ich oft der Erste, der es bei Kund:innen anwendet. Daher freut es mich umso mehr zu sehen, wie das Test Driven Development durch Bücher wie „ABAP to the Future“, Community Events wie dem „ABAP Code Retreat“ oder den aktuellen openSAP Kurs „Writing Testable Code for ABAP “ in der ABAP Welt immer mehr Anklang findet.

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