Case Study
| Ligenium | Asset-as-a-Service

Ligenium: Auf der Überholspur in die Zukunft

Tags Industrie 4.0 | Neue Geschäftsmodelle | SAP
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Flexibilität, Reibungslosigkeit und Nachhaltigkeit stehen im Zentrum des Kundenversprechens von Ligenium, einem innovativen Hersteller von Ladungsträgern aus nachwachsendem Rohstoff. Führende Automobilhersteller nutzen die maßgeschneiderten Ladungsträger, um Bauteile wie Motorhauben und Bremsscheiben schadensfrei zu transportieren. Mit einem zukunftsweisenden Asset-as-a-Service–Modell planen Ligenium sowohl die Customer Experience als auch ihr Business zu revolutionieren – gemeinsam realisierten wir die Vision.

Evolution in a nutshell

Die Idee ist, dass ein Automobilhersteller die Ladungsträger in Zukunft nicht mehr einkauft, sondern als pay-per-use–Model mietet. Aus einer Investition in 500 Ladungsträger wird eine Fahrt für wenige Euro pro Stück. Für die Kund:innen von Ligenium ergeben sich dadurch erhebliche Vorteile.

01 Die Herausforderung

Umdenken: Vom Produkthersteller zum Logistik–Serviceanbieter


Bisher war Ligenium in den Augen der Kund:innen ein Hersteller, der sein Produkt verkaufte – diese Sichtweise soll sich nun grundlegend ändern. Von CapEx zu OpEx. Vom Händler zum Service–Anbieter.

 

Um von diesem produktorientierten Geschäftsmodell auf ein Servicemodell umzusteigen, müssen jedoch an vielen Stellen die Weichen gestellt werden. Auf der einen Seite erfordert es den unternehmerischen Willen, die Idee ins Rollen zu bringen – und auf der anderen Seite das tiefgreifende Verständnis des Digitalisierungspartners für die Prozesse, die Branche und das Business. Beides traf in diesem Projekt produktiv aufeinander.

02 Die Lösung

Aufwecken: Aus Ladungsträgern werden intelligente Assets


Im Zentrum des neuen Geschäftsmodells steht ein nutzerfreundliches Portal, über das sowohl die Kund:innen wie auch der Herstellenden die Ladungsträger überwachen und nachverfolgen können. Das Portal muss in Echtzeit mit den nötigen Daten aus dem SAP–System gespeist werden – doch woher kommen diese Daten?

 

Durch Sensoren, die erkennen, ob ein Ladungsträger mit einer Motorhaube bestückt oder gerade entleert wird, verwandeln wir die hölzerne Bauteilaufnahme des Transportgestells in einen intelligenten Informationsträger – SmartWood. Ab jetzt kann jeder einzelne Ladungsträger erkennen, ob er in Benutzung oder im Leerlauf ist und wo genau er sich befindet. Die Ausstattung der Ladungsträger mit Sensorik liefert die Basis für einen digitalen Zwilling, der das umfassende Monitoring ermöglicht.

 

Mit der Entwicklung des digitalen Zwillings, der Anbindung der Sensorik und Integration des Services in ein SAP-System auf Basis einer 100% cloud–basierten Architektur erweckten wir die Vision von Ligenium zum Leben – und von der neu gewonnenen Transparenz profitieren Kund:innen und Herstellende in vielerlei Hinsicht.

03 Der Mehrwert

Losrollen: In einer smarten Branche zum noch smarteren Vorreiter


Das Asset-as-a-service–Modell festigte die ohnehin innovative Position von Ligenium am Markt und schickt das Unternehmen zugleich auf dem Überholgleis in die Zukunft - mit einem starken, wettbewerbsfähigen Geschäftsmodell, das gleich mehrere Vorteile in sich vereint:

  1. Zeitgemäße Customer Experience festigt Kundenbindung
    Das Pay-per-use–Modell sowie die einfache Nutzung des Services über eine intuitive Plattform entspricht den Kundenerwartungen unserer Zeit und läuft traditionellen B2B-Geschäftsmodellen den Rang ab.
  2. Übergang von CapEx zu OpEx erleichtert Kunden den Einstieg
    Da keine großen, kapitalbildenden Investitionen in ein Produkt mehr nötig sind, fällt die Entscheidung des Kunden für die Marke Ligenium leichter.
  3. Transparente Datensicht schafft Optimierungspotenziale
    Durch die Auswertung der Nutzungsdaten können die Kunden ihre eigene Planung/Nutzung von Ladungsträgern optimieren. Ligenium, auf der anderen Seite, kann auf Basis der Daten neue Service–Ideen entwickeln und die eigenen Prozesse optimieren.
  4. Digitale, cloud–basierte Architektur bleibt flexibel für die Zukunft
    Das Geschäftsmodell bleibt jederzeit skalierbar und offen für Erweiterungen – sowohl der Kunde als auch der Hersteller kann seine Kapazitäten flexibel anpassen an den Bedarf anpassen.
  5. Nachhaltiges Wirtschaften kann realisiert werden
    Durch transparente Rückverfolgung der Assets können Ambitionen realisiert werden, die Ressourcen sparen: Predictive Maintenance sowie auch die Verfolgung einer CO2-neutralen Strategie.

»Von der Vision ins Handeln zu kommen, ist für Unternehmen die entscheidende Schwelle. Wenn wir Asset-as-a-service–Modelle mit einem Kunden entwickeln, erarbeiten wir daher auch 3 Horizonte: Kurzfristig, mittelfristig und langfristig. Ziel ist es, schnell zu einem MVP zu kommen, das wir auswerten und im Optimalfall dann skalieren können.«

Michael Thron, Gründer und CEO

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