Fachbeitrag

Location Intelligence

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Tags Datengetriebenes Unternehmen | Neue Geschäftsmodelle
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Ungenutzte Geo-Informationen bieten die entscheidenden Wettbewerbsvorteile


Wie optimiere ich mein Sicherheitskonzept? An welchen Stellen muss ich mein Versorgunganagebot für Besucher:innen aufstocken? Wo ist der optimale Platz für meine Werbefläche? Fragestellungen, die für Veranstalter:innen oder Betreiber:innen von Lokationen mit großen Besucherströmen eine elementare Bedeutung haben. „Location Intelligence“ heißt das Zauberwort, das Antworten liefert.

 

Das zentrale Gut unserer Zeit sind Daten. Verpackt, gebündelt und ausgewertet ergeben diese Daten die wichtigste Ressource heutiger Unternehmen – Informationen. Denn deren Nutzung entscheidet mittlerweile häufig über die Position im Markt. Und gerade die Verknüpfung von Informationen mit Orten bringt Unternehmen in der heutigen Zeit einen entscheidenden Vorteil.

 

Trotz der großen Chancen, die geographische Informationen mit sich bringen, werden sie bisher nur selten von Unternehmen genutzt. Doch viele Firmen erkennen die Chance und die Pflicht diese zu nutzen. Nicht nur für Flughäfen, Einkaufszentren, Bahnhöfe, Freizeitparks und Stadien sind Informationen wie z.B. über die Bewegungen von Besucher:innen innerhalb ihrer Räumlichkeiten essentiell. Egal ob Wegführungen, Werbeflächen oder Sicherheitskonzepte – geographische Daten helfen dabei, diese zu optimieren.

 

Die Verbrauchersicht ist eine andere. Sie sind Unternehmen in der Nutzung von Geodaten bereits einige Schritte voraus. Durch mobile Apps nutzt ein Großteil der Smartphone–Besitzer:innen bereits regelmäßig ortbezogene Daten. Sei es für die Wettervorhersage, zur Navigation, um Laufrouten nachzuverfolgen oder um Geschäfte in der Umgebung zu finden – im privaten Leben nehmen Standorte und Bewegungsdaten bereits eine entschiedene Rolle ein. Diese Datenfülle und die Relevanz dieser Informationen sollte von Unternehmen im Zeitalter digitale Services keinesfalls unterschätzt werden.

Wie funktioniert Location Intelligence?


Ein einfacher Start in das Thema Location Intelligence ist der Aufbau einer Infrastruktur, die die Bewegungsmuster von Besucher:innen erfasst und auswertet. Als technische Grundlage dafür reicht zunächst ein einfaches Netzwerk von WiFi–Access–Points, das die Smartphones von Besucher:innen in Reichweite der Access Points erkennt und registriert. Einschnitte in die Privatsphäre gibt es dabei nicht, die Nutzer:innen bleiben vollständig anonym.

 

Die Datenerfassung ist jedoch nur die halbe Miete – wahrer Nutzen entsteht erst durch Visualisierung und Auswertung, z.B. mittels eines sogenannten „Dashboards“, das die Daten auf einer interaktiven Karte visualisiert und somit nutzbar macht. Bereits ein minimaler, aber vollständiger vertikaler Durchstich von der Datenerfassung per Wifi über die Speicherung in einer Datenbank bis zu einer einfachen, aber benutzerfreundlichen interaktiven Visualisierung öffnet Ihnen die Tür zur Welt der Geodaten und ihrem riesigem Potenzial.– treten Sie hindurch, wir begleiten Sie dabei!

 

Nicht vergessen: große Ziele werden in kleinen Schritten erreicht – Im ersten Schritt ist das Ziel Geodaten für menschliche Entscheidungen zu benutzen, und diese dann über Analytics, Maschine Learning bis hin zu einem autonomen Entscheidungsmodell weiter zu entwickeln.

 

Die Verknüpfung von geographischen Daten und Business Intelligence schafft eine nie dagewesene Transparenz für Unternehmen. Diese ist entscheidend für zukünftige Analysen, Vorhersagen und Automatisierungen. Wer denkt, dass lediglich mobile Werbung und Social–Media–Marketing von geographischen Daten profitieren, liegt falsch.

 

Durch die Einbeziehung geographischer Daten in geschäftliches Planen und Handeln ergibt sich eine Vielzahl neuer Möglichkeiten und ungeahnte Effekte. Ungeachtet der Branche sind gewinnbringende Anwendungen überall möglich.

Ein paar simple Beispiele für Location Intelligence:


Änderungen und Optimierungen von Produkten oder Dienstleistungen ergeben sich heutzutage ausschließlich durch die Auswertung von Daten. Geodaten verhalten sich dabei, wie das letzte Mittelstück in einem 100–Teile–Puzzle: Das Bild ist zwar schon erkennbar, und doch fehlt noch etwas, um es genau deuten zu können. Wo ist der Umsatz am stärksten? In welchen Regionen muss der Kundenservice verbessert werden? Wo werden Angebote am besten angenommen?

 

Geodaten sind somit entscheidend für eine Optimierung des Zugangs zu Kund:innen und ein entscheidender Schritt in Richtung der Automatisierung von Prozessen. Sicherheitskonzepte sind ein weiteres gutes Beispiel, Lokationen mit großen Besucherströmen kennen die Komplexität und Problematik von deren sicherer Bewältigung zu Genüge. Location–Based Services schaffen hier Abhilfe – sie ermöglichen uns nicht nur Auswertung und Reaktion, sondern auch Vorhersagen und Automatisierung.

 

Im Beispielfall einer Vorhersage steigender Besucherzahlen werden standardisierte Szenarien ausgelöst, die alle notwendigen logistischen, maschinellen und personellen Prozesse anstoßen: So wird zum Beispiel das Personal über die Öffnung neuer Eingänge und Kassen informiert und auf die jeweiligen Einsatzorte verteilt. Elektronische Eingänge werden geöffnet und Kassen in Betrieb genommen. Neue Gefahrenszenarien werden für die steigende Menge an Besucher:innen identifiziert und automatisiert Präventivmaßnahmen eingeleitet.

 

Diese Entscheidungen müssen getroffen werden! Unabhängig von der Branche und des Einsatzszenarios. Sei es bei Wartungsanalysen und -automatisierungen, Standortentscheidungen, Personalzuweisungen, Risikomanagement, Notfallmaßnahmen oder Planungs- und Entwicklungsvorhaben:

 

Location Intelligence liefert die richtigen Antworten für jede Branche.

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