Fachbeitrag

Win–Win–Win | stärkere Kundenbeziehung als neuer Standard! Wer profitiert von Asset as a Service

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»Es bedarf unterschiedlicher Akteur:innen, um Asset as a Service Modell Wirklichkeit werden zu lassen. Besonders ist jedoch, dass ein jede/r Akteur:in von der entstehenden Symbiose profitiert und zum/r Gewinner:in wird.«

Mathias Kaldenhoff

Win–Win–Win ist das Versprechen von vielen, aber Asset as a Service schafft die tatsächliche Möglichkeit, indem es die Interessen der unterschiedlichen Akteur:innen zusammenbringt:

 

  1. Das Interesse der Kund:innen, die eine Maschine, Industrieanlage benötigen, um ihre Kapazität zu erhöhen, zu modernisieren oder den Erwartungshaltungen ihrer Kund:innen gerecht zu werden.
  2. Das Interesse der Hersteller:innen, der Maschinen und Industrieanlagen und natürlich ihrer Produkte und Dienstleistungen verkaufen möchten.
  3. Ebenso wie die der Kapitalgeber:innen, die ein Interesse daran haben, Produkte möglichst sicher und zu einer optimalen Verzinsung zu finanzieren.

Im Hinblick auf den/die erste/n Akteur:in, wird schnell deutlich, wo sein/ihr Interesse liegt


Kund:innen benötigen eine neue Maschine. Die Möglichkeit diese mit geringem Risiko zu erwerben, keine oder nur geringen Investitionskosten zu haben (Capex2Opex, Capex Ratio, Steuer, …) und sich um den Service der Maschine nicht kümmern zu müssen, stellt für ihn einen echten Win dar.

Hersteller:innen ermöglichen sich stattdessen eine deutliche Differenzierung seines Produkts gegenüber dem Wettbewerb.


Er senkt die Hürde, sein Produkt zu kaufen und baut langfristig über Service und ggf. Betrieb eine Beziehung zu seinem Kunden auf. Verfügt die Maschine nun zusätzlich über eine gewisse Intelligenz und Daten (SmartData) der Nutzung und des Einsatzes, ist der Hersteller sogar in der Lage, sein Produkt sowie die Einsatzszenarien nachhaltig zu verbessern. Ein zweiter „Win“, der mehr als offensichtlich sein dürfte.


Hinzu kommt die Verschiebung in seinem Cashflow. Denn die Maschine wird nicht nur einmal bezahlt, sondern über die Laufzeit und die Anzahl der auf Ihr produzierten Güter finanziert. Genau an dieser Stelle kommen dritte Akteur:innen ins Spiel. Kapitalgeber:innen oder die Bank hat gerade an diesem Modell ein großes Interesse. Denn durch ein Asset as a Service Modell für Maschine oder Industrieanlage generieren sie langfristige, sichere Einnahmen, welche eine sehr gute Verzinsung des eingesetzten Kapitals darstellen. Es stellt somit neben Finanzierung und Leasing ein neues, interessantes Geschäftsmodell dar, welches gerade in der heutigen Zeit der niedrigen Zinsen spannend für den Kapitalmarkt ist und somit zum dritten und finalen Win führt.

Win der Kund:innen

 

  • Risikominimierung
  • Geringere Hürden für Erneuerung und Optimierung von Maschinen und Anlagen
  • Senkung der Investitionskosten (CapexToOpex)
  • Fokussierung auf das eigene Produkt und nicht auf Service und Betrieb der Anlage

 

Win der Hersteller:innen

 

  • Kundenbindung, Loyalität und verbessert Produktentwicklung
  • Service, Wartung und Dienstleistung
  • Abgrenzung gegenüber dem Wettbewerb
  • Geringere Hürden für den Erwerb seiner Maschine

 

Win des Kapitalmarkts

 

  • Neues datengetriebenes Geschäftsmodell
  • Bessere Verzinsung des eingesetzten Kapitals
  • Langfristige Bindung der Kund:innen

»Und wenn jetzt noch Technologien und intelligente Services ins Spiel kommen, welche die Akteure miteinander vernetzen und den Nutzen der Maschine verstärken – erst dann wird es so richtig gut.«

Michael Thron

Denn bei Asset as a Service geht es um mehr als nur ein neues Bezahl – und Finanzierungsmodell für Maschinen und Anlagen. Der Fokus liegt klar auf datengetrieben Geschäftsmodellen und der Service–Orientierung für Hersteller:innen, welche Ihnen die Chance bieten, den Schritt in Richtung Industrie 4.0 und der Energiewende zu schaffen. Daran arbeiten wir – objective partner, SAP und das Fraunhofer Institut – ein Framework zu schaffen, dass es den unterschiedlichen Akteuren ermöglicht ein solches Modell schnell, digital, smart und intelligent umzusetzen.

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