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#EmployeeVoices

Mitarbeiterstimmen zu objective partner

Autor Rebecca Jankowski
Tags Design | Employee Voices
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#EmployeeVoices

Today's Guest: Marian D. Wensky


Was treibt unsere Mitarbeiter an? Wo kommen sie her, was ist ihre Motivation und wie ist das Leben bei objective partner eigentlich? Fragen über Fragen, die in unserer Serie #EmployeeVoices beantwortet werden. Mein Name ist Rebecca Jankowski, seit Mai ’22 an Bord als Content Managerin – und seien wir ehrlich – verantwortlich für quasi alles rund um Kommunikation. Daher ist es mir besonders wichtig unsere Mitarbeiterstimmen einzufangen und der Welt da draußen zu berichten, was uns als Unternehmen ausmacht.

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Wir starten unsere Serie mit Marian D. Wensky, Head of Design & Creative Delivery, der nun seit mehr als einem Jahr Teil der objective partner Familie ist. Zuvor im Bereich Customer Experience bei einem Großkonzern tätig, ist er dann mit einer Initiativbewerbung eingestiegen. Initiativ, weil er das erste Mal von seinem Nachbarn, auch ein Kollege bei objective partner, von uns gehört hatte. Aber lest selbst, wie sich seine Reise im ersten Jahr entwickelt hat. Und warum auch mal ‚Nein‘ sagen kein Problem sein muss
Marian, was hat dich dazu bewogen, eine neue Richtung einzuschlagen?

Ich habe zuvor bei einem großen Konzern gearbeitet und wollte mal die andere Seite der Unternehmenswelt kennenlernen. Klar kann man in diesem Kontext viel über Prozesse und Strukturen lernen, dennoch fehlen andere Erfahrungen, die in einem agileren Umfeld an der Tagesordnung stehen. Als kreativer Kopf möchte man Freiraum für neue Ideen und deren Umsetzung.

Als kreativer Kopf…
Was genau hast du denn studiert und wie kam’s?

2017 habe ich meinen Bachelor im Bereich Kommunikationsdesign abgeschlossen. Danach habe ich noch den Master in Brand Management & Creative Communication draufgesetzt. Nach dem Abitur hatte ich allerdings nicht so viel Plan von meiner beruflichen Zukunft. Das hat sich alles im Prozess entwickelt und gefunden würde ich sagen. Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten, Ideen und Konzepte zu entwickeln sind so die Dinge, die mich vorantreiben. Die kreative Umsetzung davon ist quasi das i-Tüpfelchen. Bei meinem früheren Arbeitgeber war mir irgendwann manches zu eng und zu wenig innovativ gedacht.

Okay. So kam dann also die Entscheidung etwas Neues zu suchen.

Ja, ich habe mich tatsächlich noch bei einem anderen Unternehmen für eine konkrete Stelle beworben, als mein Nachbar und Kumpel Tim auf mich zu kam. Er arbeitet schon länger für objective partner und meinte das würde bestimmt für mich passen. Also hab ich einfach eine Initiativbewerbung verfasst und abgewartet, was passiert.

Wie ging es dann weiter für dich?

Schon im Bewerbungsprozess hat mich die Schnelligkeit und Wertschätzung meiner Bewerbung überzeugt. Man wurde nicht behandelt wie ein Bittsteller, so das typische: „Warum sollten wir Sie überhaupt einstellen“, sondern viel mehr auf Augenhöhe in Richtung: „Hey, super, dass du dich beworben hast! Wie können wir dich überzeugen für uns zu arbeiten?“ Das erlebt man echt selten. Auch die Bewerbungsgespräche waren transparent, ehrlich und sympathisch. Zuerst wurde meine fachliche Expertise abgeklappert, das Unternehmen vorgestellt und dann ging es an’s Eingemachte.

Und wie waren die Gespräche mit den Chefs?

Ich war überrascht, wie natürlich und einfach sich die Gespräche angefühlt haben. Bis dahin hatte ich noch nie von Holokratie gehört und war direkt begeistert von der neuen Art von Unternehmensführung. Keine Hierarchien, kurze Entscheidungswege und Freiraum für Innovation und Kreativität. Die Verantwortung wieder mehr an die Mitarbeiter abzugeben, zeugt für mich auch von Vertrauen. Hatte ich zu Beginn objective partner nie auf dem Schirm, war ich dann doch begeistern von Andreas und Michaels Sichtweise und Vision. Auch deren Authentizität als Unternehmer und Menschen haben mich letztlich überzeugt.

Jetzt bist du ja zu Zeiten von COVID-19 eingestiegen. Einarbeitung und Onboarding rein digital. Wie war das für dich?

Ein kleines Willkommenspaket, eine digitale Büroführung und Tim als Paten haben den Einstieg schon einmal erleichtert! Natürlich ist es immer etwas anderes, seine Kollegen physisch kennenzulernen, aber über Teams hat das auch wunderbar funktioniert. Nach einer kurzen Einführung in die wichtigsten Tools, kam dann auch der wohl größte Teil der Einarbeitung: Learning by Doing.

Das ist ein gutes Stichwort. Learning by Doing impliziert ja auch die ein oder andere Herausforderung. Gibt es hier etwas Konkretes, an das du dich erinnerst?

(er überlegte kurz…) Ja, tatsächlich. Aber mehr in Richtung Zeitmanagement. Dank flexiblen Arbeitszeiten auf Vertrauensbasis, können wir uns theoretisch einteilen, was wir wann erledigen. Kommt dann aber ein Meeting Marathon dazu, wird das in der Praxis schwierig. Einerseits möchte man allen gerecht werden, andererseits soll aber auch die eigene Leistung und Qualität nicht darunter leiden.

Und wie hast du das gelöst?

Tatsächlich einfach mal „Nein“ sagen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass weniger Meetingserien die Performance in anderen Bereichen verbessern, da man fokussierter arbeiten kann. Lieber inhaltsgetriebene Meetings aufsetzen, die wirklich mehrwertstiftende Ergebnisse liefern. Hier bin ich anfangs zwar auf Widerstand gestoßen, habe am Ende aber doch mehr Verständnis und sogar Zuspruch bekommen.

Für viele ist das Wort „Probezeit“ ja mit Angst verknüpft und negativ behaftet. Was ist deine Meinung dazu?

Ganz ehrlich: Nie wirklich ein Thema. Man fühlt sich direkt von Beginn an als vollwertiges Teammitglied. Vor Ablauf meiner Probezeit habe ich mich persönlich mit Michael getroffen und aktiv Feedback eingefordert. Außerdem haben wir Ziele und Entwicklungen besprochen, um eine Marschrichtung für die Zukunft zu haben. Das Bestehen der Probezeit war nie eine Frage.

Wie erlebst du heute deinen Arbeitsalltag?

objective partner ist für mich tatsächlich der erste Arbeitgeber, der es mir ermöglicht so zu arbeiten, wie es individuell passt. Flexibilität ist Grundlage und Nährboden für meine kreative Arbeit und die eigenverantwortliche Arbeit zeugt von Wertschätzung. Respekt und Kommunikation auf Augenhöhe sind keine Frage. Und vor allem gibt es anstatt permanenter Leistungskontrollen oder – abfragen etwas viel Wertvolleres: Vertrauen

Du hast selbst erfahren, was Verantwortung übernehmen bedeutet. Vor allem, wie es ist, sein eigenes „Baby“ zum Fliegen zu bringen. Erzähl uns doch mal mehr darüber.

Sichtbar Einfluss zu nehmen ist mir eine Herzensangelegenheit. Ich denke, dass die Themen funktionales Design und visuelle Ästhetik oft noch viel zu stiefmütterlich behandelt werden. Wir sind der Überzeugung, dass Design und Ästhetik ebenso zur Lösung einer Herausforderung beitragen, wie unsere technologische Expertise. Im Herbst 2021 startete mein erstes großes Projekt, unser Corporate Design sollte uns als Unternehmen mit unseren Leistungen authentisch und visuell klar repräsentieren. Dazu musste es komplett neu gedacht, konzipiert und gestaltet werden. So konnte ich unsere Marke konzeptionell und visuell neu aufsetzen. Nach meinem Pitch an Andreas und Michael habe ich direkt positives Feedback, Wertschätzung und ein klares “Go” erhalten. Meine Ideen waren also nicht nur erwünscht, sondern deren Realisierung auch gefordert. Neun Monate später konnten wir im Juni dieses Jahr live gehen.

Welches Learning nimmst du aus diesem Projekt mit?

Wenn man für seine Sache einsteht, Rückhalt bekommt von Kollegen und Chefs, ist alles möglich. Es wird immer wieder Hindernisse und konträre Meinungen geben, doch auch das macht den Entwicklungsprozess aus.

Was wünschst du dir für die Zukunft und was würdest du den Talenten da draußen mit auf den Weg geben?

Vom Unternehmen wünsche ich mir tatsächlich ein stärkeres Bewusstsein für Design und dessen Mehrwert. So können wir nämlich das Zusammenspiel von Lösung und Design gewinnbringender einsetzen. Den Talenten da draußen möchte ich einfach nur sagen: Kenne deinen Wert und stehe für deine Sache und Expertise ein. Sei authentisch und ehrlich und das Richtige wird sich finden.

Stay tuned für die nächste Story unserer Mitarbeiter:innen. Denn schließlich sind sie der Kern von objective partner.

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